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Demnächst wieder... Autogenes Training (Grundkurs)
Entwickelt wurde das Autogene Training als Therapieform ohne Medikamente und zur Selbstanwendung von dem Berliner Arzt und Psychiater Johannes Heinrich Schultz. Er beschäftigte sich ein Leben lang mit der Psyche des Menschen und fand heraus, dass der Körper und die Seele in einer Art vermindertem Bewusstseinszustand beeinflussbar sind. Hierin ähnelt seine Therapie der Hypnose. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass in der Hypnose die Suggestionen von einer fremden Person nach Angaben und Reaktionen des Patienten gegeben werden. Im autogenen Training setzt der Patient nach seinem eigenen Gefühl und nach seinem eigenen Wunsch die Suggestionen selbst. Somit ist das Autogene Training eine Methode der Selbstbeeinflussung, der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Wichtig ist, dass diese Form der Selbstsuggestion nichts mit Einbildung oder Selbstbetrug zutun hat, da die Effekte dieser Selbstsuggestion durch objektive (physiologische) Methoden nachgewiesen werden können. Autogenes Training wird in eine Unter- und eine Oberstufe unterteilt. Zur Entspannung wird heute vor allem die Unterstufe eingesetzt. Der Patient ist hellwach, befindet sich aber in einem Zustand vertiefter Konzentration. Eine Unzahl von Krankheiten können mit dieser Therapie behandelt werden. Die meisten Erkrankungen sind nachweislich psychosomatischer Natur. Es ist so, dass unser Seelenleben durchaus in der Lage ist, über das Unbewusste körperliche Vorgänge zu steuern. Wenn die Psyche den Körper krank machen kann, dann muss sie ihn auch heilen können. Hier wirkt das Autogene Training indem es den Körper und die Seele in einen entspannten Zustand zu versetzt und Heilung bringt. Autogenes Training kann jeder erlernen. Da das autogene Training eine tiefe Wirkung auf das Unterbewusstsein ausübt, sollte damit nicht ohne Anleitung begonnen werden. Nach genauer Anleitung eines erfahrenen Lehrers ist es wichtig, dieses Training zu Hause fortzusetzen und immer weiter zu üben. Statistisch lässt es sich beweisen, dass Menschen, die autogenes Training betreiben, seltener krank werden, wesentlich weniger Medikamente einnehmen müssen und länger leben. Das sollte Grund genug sein, sich genauer damit zu befassen. In der Grundstufe des Autogenen Trainings werden die 6 Grundübungen vermittelt. Gemeinsam in einer Gruppe von maximal 10 - 12 Teilnehmern werden die Übungen, die systematisch den ganzen Körper entspannen und damit zu Stressbewältigung, Spannungsausgleich und Leistungssteigerung führen, erarbeitet und geübt. Gedacht ist die Grundstufe des Autogenen Trainings für alle, die allgemein unter Stress, insbesondere Prüfungsstress, Anspannung und Nervosität leiden. Es hilft insbesondere Menschen, die bereits erkrankt sind und unter Rückenverspannungen, spannungsbedingte Kopfschmerzen, Schlafstörungen etc. leiden. Autogenes Training trägt auch zur Unterstützung von Therapiemaßnahmen vielfältiger anderer Erkrankungen (z. B. Asthma, Angina pectoris) bei. Durch das Autogene Training wird den Teilnehmern ein Mittel zur Selbsthilfe an die Hand gegeben, das wirkungsvoll Konzentration, Gelassenheit, Leistungssteigerung und innere Ruhe fördert.
Kurzinfo: Der Grundkurs Autogenes Training findet berufsbegleitend in Form eines Abendkurses an 8 Abenden nach dem Ausbildungskonzept von Dr. paed. Werner Weishaupt, Dozent für Psychotherapie, statt. Von den Teilnehmern mitzubringen sind: eine warme Decke, bequeme Kleidung, warme Socken, ein Kissen nach Bedarf. Sie erhalten nach Eingang Ihrer verbindlichen Anmeldung generell keine Anmeldebestätigung. Eine Anmeldung per Email wird jedoch in der Regel bestätigt. Wenn ein Kurs wegen nicht ausreichender Teilnehmerzahl abgesagt werden muss, werden die angemeldeten Teilnehmer rechtzeitig benachrichtigt. Bei Anmeldung für den Grundkurs ist ein Entgelt von 220 EUR zu zahlen.
Zum Abschluss erhalten Sie nach regelmässiger Teilnahme als Nachweis Ihrer Leistungen eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Krankenkasse für Ihren Antrag auf eventuelle Kostenübernahme. Nach erfolgreich absolvierten Grundkurs ist eine Teilnahme am Aufbaukurs zum Seminarleiter für Autogenes Training.
Bei Fragen zum nächsten Kursbeginn steht Ihnen die Geschäftsstelle unter Telefon: 0700/00043587* jeweils dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr und freitags von 16 bis 18 Uhr bzw. E-mail: infos[at]vdkt.de oder der Geschäftsleitung der Verbandsschule info[at]ifktp.de zur Verfügung.

Fachfortbildung Psychotherapie (HeilprG) Anerkannte Fortbildung gemäß BildUrG
Hintergründe
Wer die Heilkunde…ausüben will, erhält die Erlaubnis nach Maßgabe der Durchführungsbestimmungen; er führt die Berufsbezeichnung ‘Heilpraktiker’. (Heilpraktikergesetz §1, 3)
Die Fachfortbildung dient der persönlichen und fachlichen Qualifizierung von Kandidatinnen und Kandidaten der amtlichen Überprüfung beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HPG). Die im Rahmen bisheriger therapeutischer Weiterbildungen angeeigneten Kenntnisse werden durch den Kurs vertieft und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch praktische Übung, Repetitorien und Prüfungssimulationen mit der Prüfungssituation vertraut gemacht. Diese Fachfortbildung ist ein Repetitorium. Nach vorheriger therapeutischer Vorbildung z. B. als Familientherapeut, Psychosozialer Kunsttherapeut, Kinesiologe, Gesprächstherapeut, NLP'ler, Gestalttherapeut, bereitet die Fachfortbildung auf die behördliche Prüfung vor.
Die bestandene Prüfung ist erforderlich „...zur Erlaubnis der berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung nach dem Heilpraktikergesetz – beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.“
Wörtlich aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Psychotherapie "Behandlung der Seele". Der Leitgedanke ist eine Kommunikation zwischen Therapeut und Patient, basierend auf wissenschaftlichen, psychologischen Methoden. Die Therapie findet und behandelt gezielt psychische Störungen, denen ein Krankheitswert zugesprochen wird. Unter die Störungen fallen auch Verhaltensstörungen und psychosomatische Erkrankungen. Die Bewältigung von körperlichen Erkrankungen und Lebenskrisen kann von der Therapie ebenfalls unterstützt werden. Im Zusammenhang mit physischen Erkrankungen wird sie immer häufiger als Ergänzung zu der medizinischen Behandlung eingesetzt.
Sie benötigen für Ihre psychotherapeutische Tätigkeit in Deutschland die behördliche Zulassung - beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie -, wenn Sie nicht Arzt/Ärztin, approbierte/r Psychotherapeut/in oder schon Heilpraktiker/in sind. Ohne eine solche Grundlage ist eine berufliche psychotherapeutische Tätigkeit in Deutschland nicht erlaubt.
Für die Zulassung ohne Approbation ist es erforderlich, dass Sie über 25 Jahre alt sind, mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen, frei von schweren Krankheiten sind und beim zuständigen Gesundheitsamt eine Überprüfung erfolgreich absolvieren. Die berufliche Vorbildung ist nicht von Belang für die Zulassung.
Mit Heilerlaubnis - beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie - sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite. So schützt die Zulassung vor strafrechtlichen Konsequenzen, die durch das unerlaubte Angebot psychotherapeutischer Verfahren drohen. Auch für das Haftungsrecht können sich positive Konsequenzen ergeben.
Veranstaltungsort: Freie Akademie - Zentrum für Gesundheitsbildung Veranstalter: Institut für Kunst und Therapie Potsdam gem. e. V. Veranstaltungsort: Im Nordfeld 16, 29336 Nienhagen/Celle Veranstaltungszeit: 2.-6. August 2010, ganztägig 10 - 18 Uhr Teilnahmegebühren: 320 EUR inkl. Materialkosten. Bei Anmeldung bis zu 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, gewährt das IFKTP einen Nachlass von 10 %.
Programmheft und Informationen zur Veranstaltung bei der Geschäftsleitung der Verbandsschule: Telefon: 0700/00043587 oder 05085/9560103, oder bei Anfrage per E-Mail: info[at]ifktp.de
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